Einzelfunktionen der Niere beim akuten Nierenversagen by Egon Wetzels

By Egon Wetzels

Der plotzliche Zusammenbruch der Nierenfunktion warfare fruher ein quickly immer tod lich ausgehendes Ereignis. Die metabolischen Folgen der akuten Niereninsuffizi enz (Azotamie, Entgleisung des Wasser-, Elektrolyt-und Saure-Basen-Haushaltes) fuhrten innerhalb kurzer Zeit zum klinischen Bild der Uramie mit schliesslichem Exitus. Die Fahigkeit der Niere zu weitgehender morphologischer und funktioneller Restitution nach akuter Schadigung ist jedoch erheblich. Hierzu bedarf es aber eines langeren Zeitraums. Er steht in der Mehrzahl der Falle nur dann zur Verfu gung' wenn die Entwicklung des Vollbildes der letztlich zum Tode fuhrenden Uramie hintangehalten oder verhindert wird. Neue Behandlungsverfahren, insbe sondere die extrakorporale Hamodialyse, ermoglichen dies. Damit konnte die Letalitat des akuten Nierenversagens wesentlich gesenkt werden. Sie liegt seither zwischen 32 und fifty two% und wird im wesentlichen nicht durch die eigentlichen meta bolischen Folgen der Niereninsuffizienz als vielmehr durch Komplikationen und die Schwere des ursachlich verantwortlichen Grundleidens bestimmt (ALWALL; BLUEMLE, WEBSTER und ELKlNTON; KELEMEN und KOLFF; REUBl, SARTORIUS, SWAN und MERRlLL; TEscHAN und Mitarbeiter; WETZELS). Den Fortschritten der Therapie verdankt es daher der Kliniker, dass er heute in der Lage ist, das Verhalten der Nierenfunktion im Verlauf des akuten Nieren versagens mit zunachst bestehender schwerster Insuffizienz und anschliessender allmahlicher Restitution an einem grosseren Krankengut zu verfolgen und dabei definierte Einzelleistungen des Nierenparenchyms zu untersuc

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Humanernährung: Ein interdisziplinäres Lehrbuch by Prof. Dr. Iwer Diedrichsen (auth.), Prof. Dr. Iwer

By Prof. Dr. Iwer Diedrichsen (auth.), Prof. Dr. Iwer Diedrichsen (eds.)

In letzter Zeit werden zunehmend Fachgebiete aus den Sozialwissenschaften in die Forschungs- und Ausbildungskonzeptionen der Ernährungswissenschaft einbezogen. Das interdisziplinäre Lehrbuch der Humanernährung berücksichtigt diese neue Entwicklung. Es vermittelt fachübergreifend Grundlagenwissen auf dem Gebiet der Ernährung des Menschen. Gleichzeitig möchte das Buch den Leser in die Lage versetzen, theoretisches Wissen leichter in gesundheitsbewußtes Ernährungshandeln umzusetzen. Die fünf Hauptkapitel umfassen: Ernährungswissenschaft.- Ernährungspsychologie.- Ernährungssoziologie.- Ernährungsökologie.- Ernährungspädagogik.

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Systematische Übersichten und Meta-Analysen: Ein Handbuch by Dr. Khalid S. Khan, PD Dr. Regina Kunz, Prof. Dr. Jos

By Dr. Khalid S. Khan, PD Dr. Regina Kunz, Prof. Dr. Jos Kleijnen, Dr. Gerd Antes (auth.), Regina Kunz (eds.)

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Mit Hilfe der evidenzbasierten Medizin (EbM) lassen sich diagnostische und therapeutische Maßnahmen zuverlässig in ihrer Aussagekraft und Wirksamkeit bewerten. Die EbM unterstützt damit Ärzte bei der Versorgung ihrer Patienten und hilft Entscheidungsträgern im Gesundheitssystem, knappe Ressourcen effektiv einzusetzen. Systematische studies und Meta-Analysen bilden in diesem Prozess eine wichtige Säule der EbM.

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Chirurgisches Forum ’74: für experimentelle und klinische by Dr. A. Krug, P. Wentrup (auth.), F. Linder, H.-D. Röher, H.

By Dr. A. Krug, P. Wentrup (auth.), F. Linder, H.-D. Röher, H. Junghanns (eds.)

Zum dritten Mal liegt hiermit der Sonderband des Chirurgischen boards für experimentelle und klinische Forschung vor, dessen Auswahl (77 von 185 Einsendungen) der Forum-Kommission der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (Zusammensetzung Heft 3/1973 der Mitteilungen) zu danken ist. Wie bisher ist die Drucklegung wieder vor der Tagung fertiggestellt worden, um die Diskussion beim Kongreß im interessierten Kreise zu fördern. Damit die ebenfalls wertvolle Aussprache nicht ganz verloren geht, soll diese später in geraffter shape im eigentlichen Kongreßband erscheinen. Der chirurgische Fortschritt als letztes Ziel der Forschung verdankt seinen Ursprung der Beobachtung von causalen Interrelationen, die experimen­ tellen oder klinischen Untersuchungen entnommen wurden. Arbeiten aus beiden Bereichen sind gleich wertvoll. Der vornehmlich klinische Chirurg kann am Krankenbett ebenso wie der mehr theoretische Experimental­ Chirurg im Laboratorium sein Ziel verfolgen und umgekehrt. Um so besser, wenn beide in gemeinsamem ärztlichen Bemühen dem kranken Menschen Hilfe bringen wollen. Zur Methodologie der experimentellen und klinischen Forschung seien einige klassische Beispiele aus der klinischen Historie der großen Meister angeführt. So verdanken der Morbus vivid, die Anti- und Asepsis (Sem­ melweiß, Lister, Bergmann et al.) oder der Blasenkrebs der Anilin-Arbeiter (L. Rehn) ihre Entdeckung der Sternstunde einer spontanen Beobachtung.

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Massenmedien und Internet: Zur Marktentwicklung in der by Nicola Sennewald (auth.)

By Nicola Sennewald (auth.)

Im Zeitalter der digitalen Kommunikation gewinnt das net als interaktives Massenmedium zunehmend an Bedeutung und verändert maßgeblich die Wettbewerbsbedingungen in der Medienbranche. Nicola Sennewald dokumentiert diesen Wandel anhand einer umfassenden examine der deutschen Medienbranche und entwickelt eine Presseökonomie, die die Integration des Internets in das traditionelle Medienspektrum erlaubt. Es zeigt sich, daß durch das web neue und bisherige Anbieter zu Konkurrenten der Verlage heranwachsen und sich damit nachhaltig die Struktur der Pressebranche und der Wettbewerb verändern. Dieser "neue" Wettbewerb spielt sich nicht mehr allein zwischen den großen Medienunternehmen ab, sondern Multi-Allianzen-Netzwerke treten gegeneinander an. Die Ergebnisse der Untersuchung unterstützen die unternehmerische Planung wie auch die Beurteilung zukünftiger Märkte.

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Parteigruppen in der Großstadt: Untersuchungen in einem by Renate Mayntz

By Renate Mayntz

Als Band 6 seiner Schriften hat das Institut für politische Wissenschaft nStudien zur Entwicklung der deutschen Parteien bis zur Bundestagswahl 1953« veröffentlicht. Sigmund Neumann hat in der Einleitung zu dieser Schrift die wichtigsten Probleme der nach dem Kriege auch in Deutschland wieder aufgelebten Parteienforschung behandelt. Er hat darauf hingewiesen, daß die Parteiensoziologie sich nicht nur mit den Fragen der Stellung und der Funktion politischer Parteien im Parteiensystem und in der politischen Ordnung eines Landes befaßt, sondern daß seit Robert Michels' aufsehenerregenden Arbeiten insbesondere die Problematik der Binnenstruktur einzel­ ner Parteien das Interesse der politischen Wissenschaft wachgerufen hat. Die lebhafte Kritik, mit der die öffentlichkeit das Wiedererstehen und die Ent­ wicklung der deutschen Parteien seit 1945 verfolgt, bezieht sich einerseits auf die Rolle, die sie im demokratischen Regierungssystem übernommen haben, auf ihre Außenverbindungen, ihre Programmatik und die von ihnen verfolgte politische Linie. Sie wendet sich auf der anderen Seite mit besonderem Eifer immer wieder der Organi­ sationswirklichkeit einzelner Parteien zu. Je weniger Außenstehende über die Prozesse der Meinungs- und der Willensbildung innerhalb dieser Parteien wissen, desto inter­ essierter versuchen sie gewisse Symptome etwa der Teilnahmslosigkeit von Mit­ gliedern oder der Verharschung innerparteilicher Führungsgruppen zu interpretieren. Auf diese Weise hat sich bei vielen unserer Mitbürger ein recht negatives Meinungs­ klischee über die innere Verfassung der politischen Parteien entwickelt. Diese werden weithin angesehen als bürokratisierte, von einer relativ festen Oligarchie geleitete, in der Meinungsbildung ihrer Mitglieder manipulierte Großorganisationen, die den landläufigen Vorstellungen von einer demokratischen Partei nicht mehr entsprechen.

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