Die Vormundschafts-, Familienrechts- und by Arthur Brand, Ferdinand Hensel, H. Jonas, H. Linden

By Arthur Brand, Ferdinand Hensel, H. Jonas, H. Linden

1. Verhaltnis des vormundschafisgerichtlichen Verfahrens zum Zivil. und Strafproze. B. Quellen. Auslander 1. Die Tatigkeit des Vormundschaftsgerichts gehOrt dem Gebiet der freiwilligen Gerichtsbarkeit an, die abgesehen von den Sondergerichtsbar keiten neben der Zivil- und Strafrechtspflege den dritten groBen Zweig der Rechtspflege uberhaupt bildet. Das Vormundschaftsgericht erfullt seine Aufgaben vorwiegend im all gemeinen, additionally offentlichen Interesse. Dieser Umstand unterscheidet die vormundschaftsgerichtliche Tatigkeit von der Zivilgerichtsbarkeit, die im wesentlichen nur mit der Regelung der Rechtsbeziehungen der streitenden Parteien befaBt ist. Aus diesem Unterschied erklart es sich, daB die Ent scheidungen der ZivilprozeBgerichte grundsatzlich fiir das Vormund schaftsgericht nicht in dem Sinne verbindlich sind, daB das Vormund schaftsgericht, wenn es dies fur erforderlich halt, nicht inhaltlich ab weichende Anordnungen treffen konnte. So hindert z. B. die durch das Ehescheidungsgericht im Wege der einstweiligen Anordnung gemaB 627 ZPO erfolgte Regelung der Sorge fur die individual eines Kindes des Vormundschaftsgericht nicht, MaBnahmen gemaB 1666 BGB zu treHen, wenn es dies zum Schutze des Kindes fiir geboten haIt. Eine Aus nahme von diesem Grundsatz gilt jedoch fiir diejenigen Entscheidungen der ProzeBgerichte, die mit Wirkung fiir und gegen alle ausgestattet sind (Familienstandsprozesse: 640f . ZPO, geandert durch das Familien rechtsanderungsgesetz vom eleven. eight. 1961 paintings three, BGBl I S. 1227). Erkenntnisse der Strafgerichte sind ebenfalls fiir das Vormundschafts gericht grundsatzlich nicht bindend. Dieses ist nicht gehindert, einen Tatbestand anders zu werten, als es in einem strafgerichtlichen Urteil geschehen ist.

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Das Problem der Industriearbeit (German Edition) by Hugo Borst, W. Hellpach

By Hugo Borst, W. Hellpach

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer e-book information mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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Stadt und Verkehr: Theorie und Praxis der städtischen by LEIBBRAND

By LEIBBRAND

Stadtebau und Verkehr sind nicht zu trennen. Das eine ist ohne das andere nicht denkbar. Eine Stadt ohne Verkehr gibt es nicht. An jedem Brennpunkt des Verkehrs siedeln sich Menschen an. Die Stadte bestimmen die Kraftlinien, denen der Verkehr folgen muss. Der Verkehr formt die Stadte und pragt ihr Gesicht. Es ist mfissig, eine Rangordnung aufzustellen. Wird das eine gedank lich dem anderen untergeordnet, so kommt es notwendigerweise bei der Beurteilung der Tatsachen oder bei der Planung neuer Anlagen zu kurz. Unsere iteration steht vor der Aufgabe, das rasche Wachstum der Stadte und die gross en Fortschritte der Verkehrstechnik in geordnete Bahnen zu lenken und aufeinander abzustimmen. Diese schwierige Aufgabe kann nur dann gemeistert werden, wenn Fachleute mit gediegenem Wissen, mit Kon nen und Erfahrung, und vor allem mit einem wei ten Blick fiber die Grenzen des eigenen Arbeitsgebiets hinaus sich mit ganzer Kraft daflir einsetzen. Seit langem haben sich anerkannte Regeln des Stadtebaus und des Verkehrs wesens herausgebildet, die unbedingt beachtet werden mfissen. Sie sollten als Grundlage jeder Uberlegung dienen. Leider wird immer wieder dagegen verstossen. Die Fehler bedrohen das Geflige der Stadte und Siedlungen. Sie verursachen einmalige oder laufende volkswirtschaftliche Schaden. Dieses Buch solI dazu beitragen, solche Fehler zu vermeiden."

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Stadtteilmanagement: Voraussetzungen und Chance für die by Monika Alisch (auth.), Monika Alisch (eds.)

By Monika Alisch (auth.), Monika Alisch (eds.)

Stadtteilmanagement gilt seit Ende der 90er Jahre als die Wunderwaffe im Einsatz gegen städtische Armut. Die Sicht für die richtigen Strategien ist jedoch oft beschränkt. Das Buch zeigt Ansätze, die Stadtteilmanagement in eine Gesamtpolitik einbetten. Begriffe wie Bewohnerbeteiligung, Kooperation und Stadtteilmanagement bestimmen heute die Programme einer "sozialen Stadtentwicklung". Oft sind sie jedoch nur Worthülsen. Die politischen Konzepte leiden unter der mangelnden Datenbasis und werden nicht selten ohne integriertes Wissen halbherzig umgesetzt. Dabei gibt es durchaus Ideen und Handlungsansätze, auf welche Weise benachteiligte Stadträume sozial und ökonomisch nachhaltig entwickelt werden können. Diese Ansätze gehen über die noch immer städtebaulich orientierte Stadtteilentwicklungsplanung hinaus. Das Buch trägt dazu bei, diese Komplexität der Lösungsstrategien zu erkennen. So kann das Wissen über Aktivierung, Gemeinwesenökonomie oder die Potenziale des privaten Sektors in ein device "Stadtteilmanagement" angemessen einfließen.

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Pulvermetallurgie elektrischer Kontakte (Reine und by Horst Schreiner

By Horst Schreiner

Bei der Anwendung der elektrischen Kontakte ist guy in den ver gangenen 10 Jahren speziell in der Starkstromtechnik immer mehr von Reinmetallen und Schmelzlegierungen auf Sintermetalle ubergegangen. Diese Tendenz wurde durch zwei Gesichtspunkte massgeblich beeinflusst: Bei den immer grosseren Anforderungen an die Schaltgerate sowohl klei ner, mittlerer als auch grosserer Leistungen warfare mit den Kontakten aus Reinmetallen und Schmelzlegierungen eine Grenze erreicht, die auch bei Ausnutzung der konstruktiven Moglichkeiten nicht mehr uberschritten werden konnte. Zum anderen sollte die Forderung erfullt werden, die derzeit angewandten Schaltgerate mit festgelegter Schaltleistung in kleinerem Volumen unterzubringen. Diese Ziele konnen nur durch Ein satz leistungsfahiger Kontaktstoffe erreicht werden. In dieser Richtung bietet gerade die Methode der Pulvermetallurgie Moglichkeiten, hetero gene Legierungen zu realisieren, die Kontakteigenschaften besitzen, mit denen einige der geschilderten Forderungen erfullt werden konnen. In den zusammenfassenden Darstellungen der Pulvermetallurgie von F. SKAUPY "Metallkeramik," von R. KIEFFER und W. HOTOP "Pulver metallurgie und Sinterwerkstoffe," von C. G. GOETZEL "Treatise on Powdermetallurgy" konnen die elektrischen Kontakte bei der grossen Zahl der Sinterwerkstoffe nur in einem Kapitel behandelt werden. Die mir von Herrn Prof. Dr. W. KOSTER gebotene Moglichkeit, eine Mono graphie uber die Pulvermetallurgie der elektrischen Kontakte im Rah males der Sammlung "Reine und angewandte Metallkunde in Einzel darstellungen" erscheinen zu lassen, habe ich daher gern aufgegri

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